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Bahnhof

Darmstadt

„Darmstadt goes west“

Das Ziel war es nicht nur ein Gebäude zu entwerfen, das allen Ansprüchen und Anforderungen gerecht wird, sondern zugleich eine Landmark-Architektur zu entwickeln, die mit ihrer prägnanten Gestalt weit über die Grenzen der Siedlung Tann hinaus strahlt und die als Tor zur Wissenschaftsstadt Darmstadt dient.
Die spannungsvolle und dynamische Gestalt des Gebäudes entwickelt sich aus den vorhandenen Verkehrswegen heraus und bildet durch seine schlauchartige Form eine visuelle Endlosschleife, die als Sinnbild für das alltägliche Ankommen—Abfahren steht. Das Gebäude soll ein Teil des gesamten multimedialen Organismus sein. Es soll nicht als Fremdkörper wirken, sondern eher ein Begleiter in der immer schneller werdenden Welt sein. Dieses Raum-Zeit-Gefüge wird zugleich in der Form des Gebäudes zum Ausdruck gebracht.  Die Überlagerung der vielfältigen Datenwelten bzw. Verkehrswege findet man auch im Gebäude wieder. So befinden sich die Bahnhofshalle, die Vermarktungsflächen und die Büroflächen in dem geschlossenen Bereich des Gesamtkomplexes. Die ICE-Trasse und die Park- und Verkehrsebenen sind jeweils dazwischen angeordnet. Allein durch die acht tragenden Kerne findet die Verknüpfung der einzelnen Ebenen miteinander statt.
Die durchgehende Fachwerkstruktur verbindet immer zwei Ebenen miteinander und verstärkt den Eindruck des schlauchartigen Gebildes, bei dem die Zwischenräume, die Parkdecks, stützenfrei von einem Kern zum anderen überspannt werden können.

Details

  • Bearbeiter: Sebastian Metz
  • Studienarbeit 2010