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Masterplan Wasserpromenaden

Hamburg-Wilhelmsburg

Freiraumnetzwerk für ein neues Stadtquartier am Hafen

Von den Landungsbrücken oder der neuen Hafencity aus gesehen, gilt die Elbe bei den meisten als südlicher Abschluss der Hamburger Innenstadt. Dies stimmt jedoch nicht ganz. Die Stadt erstreckt sich noch weiter über den Hafen hinaus nach Süden aus. Auf der gegenüberliegenden Uferseite befindet sich die Hamburger Elbinsel, ein durch Norder- und Süderelbe eingefasster Landschaftsraum.

Von Land aus kann man das Treiben am Hafen gut beobachten. Stadt und Fluss bestitzen ganz unterschiedliche Dimensionen. Die großen Frachter, Container und Hafengebäude bilden einen spannungsreichen Kontrast zu den klein wirkenden Wohn- und Bürogebäuden.

Auf der Elbinsel und im Grenzbereich zwischen Fluss- und Stadtgebiet liegt der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Es ist ein bevorzugter Wohnort für Hafenarbeiter. Durch die lange Abhängigkeit von der Dynamik des Stadtzentrums, entstand hier mit der Zeit ein sozialer Brennpunkt, der seit 2007 mit der IBS_Hamburg im Fokus der Stadtentwicklung steht. So fand hier im Jahre 2013 beispielweise auch die igs (Internationale Gartenausstellung) statt.

Das dargestellte Planungsgebiet liegt im nördlichen Teil Wilhelmsburgs im Bereich zwischen Spreehafen und Ernst-August-Kanal. Die Bebauung sowie die Grünflächen entwickeln sich aus dem System von Stadt und Landschaft und enden mit einer zeitgenössischen Promenade am Wasser. Das neue Quartier bildet den Auftakt von der Stadt zum ehemaligen IBA/igs-Gelände.

Details

  • Bearbeiter: Sebastian Metz, Konstantin Jerabek
  • Studienarbeit 2010